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Zum
Buch:
Am Ufer des Gehlandsees steht das Erholungszentrum Rusałka –
ein Ort voller Sehnsüchte, Ängste und Mythen. Hier herrscht
Albrecht Butcher, ein Mann, den alle fürchten und den doch
niemand aufhält. Man sagt, er habe Menschen im Wald
verschwinden lassen und dass selbst Blitze ihn nicht töten
können. Aber wer ist er wirklich – ein Tyrann,
ein Geschäftsmann oder nur ein Kind seiner Zeit?
In fünfzehn Erzählungen führt Artur Becker durch
eine Welt zwischen Masuren und Deutschland,
Vergangenheit und Gegenwart, Heimat und Exil.
Er erzählt von Näherinnen, die Urlaub machen und
von einem besseren Leben träumen, von einem Sohn,
der in Zeiten des Umbruchs zu seiner sterbenden
Mutter reist, von verlorenen Liebenden,
gestrandeten Existenzen und einem Sozialismus,
der sich selbst nicht mehr tragen kann.
Mit Blick für das Tragische und das Absurde erzählt
Becker von Schuld und Verdrängung, von Aufbruch
und Verlust – und fragt, wo wir wirklich zu Hause sind.
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Pressestimmen:
Artur Beckers Lesung am Stand der Kurt-Wolf-Stiftung
auf der Frankfurter Buchmesse 2025
Moderation: Rainer Weiss
Hier können Sie sich es ansehen und anhören
„Diese Zerrissenheit ergreift einen.
Der erwachsene Sohn sitzt fest in
einer westlichen Metropole, einer
„Stadt der hohlen Männer, die
Staub in Gold verwandeln“, im
Hotel. Seine betagte Mutter in
einem kleinen Ort an der Nordsee
hat eine schwere Herzoperation
vor sich und es ist nicht sicher, ob
sie die überlebt. Es ist die Zeit der
Infektionen, Reise- und Kontaktverbote.
Ohne dass der Name der
Pandemie genannt wird, weiß
man Bescheid. Und es ist die Zeit
einer „Invasion“ im Osten. Kriegsflüchtlinge
retten sich ins Hotel.“
Dresdner Neue Nachrichten
Tomas Gärtner
„Er zeigt das pralle, nackte Leben, ist in der Form reflektiert und historisch bewandert. Becker hat
(hoffentlich richtig gezählt!) neun Romane veröffentlicht, schreibt wunderbare Erzählungen –
und segelt immer noch ein wenig unter dem Radar der Öffentlichkeit,
die er verdient hätte.“
Journal Frankfurt
„Kaum ein Autor kann vom kleinen Glück im großen Weltunglück so schaurig-schöne und unglaublich wahrhaftige Geschichten erzählen wie Artur Becker.“
Michael Braun
Aachener Zeitung
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